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Fachkräfteausbildung auf höchstem Niveau

22.08.2017 - Bund unterstützt Elektro-Innung bei Modernisierung ihres Ausbildungszentrums in Neuss

Prominente Gäste aus Berlin im Ausbildungszentrum der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel besuchten am Dienstag die Überbetriebliche Lehrwerkstatt im Neusser Berufskolleg Technik und Informatik (BTI). Der Anlass: Das Ausbildungszentrum macht sich fit für die Digitalisierung. Das BMBF fördert das zukunftsweisende Projekt mit mehr als 200.000 Euro.

 

 

Der angehende Elektroniker Lukas Weckopp, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, erklärte den Gästen im Neusser Ausbildungszentrum der Elektro-Innung eine Motorsteuerung. Auf dem Foto stehend von rechts: Kreishandwerksmeister Rolf Meurer, Obermeister Wilhelm Prechters, Paul Neukirchen (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein), Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel, Landtagsabgeordneter Dr. Jörg Geerlings, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Dr. Axel Fuhrmann (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf).


Im Ausbildungszentrum absolvieren angehende Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik aus dem gesamten Rhein-Kreis den überbetrieblichen Teil ihrer handwerklichen Ausbildung. Die Elektro-Innung schafft nun moderne digitale Ausstattung an. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaik- und eine Windkraftanlage, neue Haustechnik-Systeme sowie ergänzende PC-Netzwerktechnik und digitale Präsentationstechnik. Die Investition beträgt 227.679 Euro; das BMBF übernimmt davon 90 Prozent.
 
Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel MdB, überbrachte den Zuwendungsbescheid. „Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen völlig neue Anforderungen an unsere Fachkräfte. Sie müssen mit neuester digitaler Technik umgehen können. Hierfür müssen wir sie schon in der Ausbildung qualifizieren“, betonte Rachel. „Wir unterstützten daher die Bildungszentren dabei, ihre Ausbildung an den technologischen Entwicklungen auszurichten. Gut ausgebildete Fachkräfte kommen letztendlich immer auch den Betrieben der Region zugute.“
 
Auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gratulierte der Elektro-Innung zu ihrem zukunftsweisenden Ausbildungsangebot: „Deutschland muss bei der Digitalisierung Vorreiter werden. Denn moderne digitale Technik bietet ganz neue Möglichkeiten – auch für die Handwerksberufe. Dass das Ausbildungszentrum der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss seine Auszubildenden fit macht für die Digitalisierung, ist wegweisend.“
 
Obermeister Wilhelm Prechters dankte den Besuchern aus Berlin und begrüßte auch Landtagsabgeordneten Dr. Jörg Geerlings, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Dr. Axel Fuhrmann, und Kreishandwerksmeister Rolf Meurer. 153 Betriebe haben sich in der Elektro-Innung freiwillig zusammengeschlossen, erklärte Prechters. Sie bilden aktuell rund 180 Elektroniker aus. Jeder Auszubildende im Elektrohandwerk absolviert während der dreieinhalbjährigen Lehrzeit elf überbetriebliche Lehrgänge. So wird sichergestellt, dass der Nachwuchs die gesamte Bandbreite der Elektrotechnik kennen lernt. Immer wichtiger wird dabei der Bereich „Handwerk 4.0“ – von der Nutzung regenerativer Energien bis zum vernetzten „Smart Home“. Prechters: „Im aktuellen Ausbildungsjahr 2017/2018 werden wir hier in unserem Ausbildungszentrum 381 Teilnehmer für jeweils eine Woche unterweisen, das ist eine Steigerung zum Vorjahr um acht Prozent. Durch eine konstant gute und hochwertige Ausbildung erhoffen wir uns, künftig die Facharbeiterlücke schließen zu können.“
 
Kreishandwerksmeister Rolf Meurer erinnerte daran, dass die Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss erst vor etwa einem Jahr rund 120.000 Euro in ihr überbetriebliches Ausbildungszentrum gesteckt hat – damals eröffnete sie die Einrichtung im BTI Hammfeld neu. „Jetzt folgt der nächste Schritt: die Investition in die Digitalisierung.“ Gerade in der Elektrotechnik gebe es rasante Innovationssprünge. „Wir setzen die Zuwendung des Bundes ein, um Ausbildung auf höchstem Niveau zu gewährleisten“, betonte Meurer. Das unterstrich auch Dr. Axel Fuhrmann. Die überbetriebliche Ausbildung sei ein unschätzbares Projekt des Handwerks. „Mit Herz, Hirn und Hand passiert hier etwas, was wir sonst nirgendwo haben“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer

 

 

„Praxis satt“ für angehende Elektroniker

September 2016 - Elektro-Innung eröffnete Kompetenzzentrum im BTI Hammfeld


Sehr angetan vom neuen Kompetenzzentrum Elektrotechnik für die Aus- und Weiterbildung im BTI Hammfeld zeigten sich die Gäste bei der Präsentation. Aus dem Foto von links: Neuss’ Vize-Bürgermeister Dr. Jörg Geerlings, Obermeister Wilhelm Prechters, Ausbilder Helmut Göbbels, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Paul Neukirchen, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein, und Kreishandwerksmeister Rolf Meurer.


Landrat Hans-Jürgen Petrauschke machte den Praxistest: „Wer ist da?“, sagte er an der modernen Türsprechanlage, die zu Schulungszwecken im neuen Kompetenzzentrum Elektrotechnik installiert ist. Seine Frage kam an der Gegenstelle klar und verständlich an – auf dem Weg war die Sprache in digitale Signale umgewandelt worden.
 
„Auch das gehört zu Handwerk 4.0“, kommentierte Wilhelm Prechters, Obermeister der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss. Gerade die Auszubildenden im Elektrohandwerk müssten angesichts der Digitalisierung und der ständigen Innovationen auf dem neuesten Stand sein. „Früher musste ein Elektriker nicht am PC arbeiten – heute gibt es immer mehr Aufgaben, die elektronisch über Datennetze gesteuert werden. Das muss praktisch geschult werden“, erläuterte Prechters.
 
Jeder Auszubildende im Elektrohandwerk absolviert während der dreieinhalbjährigen Lehrzeit elf überbetriebliche Lehrgänge. Ob aktuelle Telefonanlagen, elektronische Stromzähler, Netzwerktechnik, Schaltungstechnik oder Satellitenanlagen – im neuen Kompetenzzentrum Elektrotechnik für die Aus- und Weiterbildung erhalten die angehenden Elektroniker das nötige Know-how. „Die Auszubildenden haben hier Praxis satt“, erklärte Helmut Göbbels, der gemeinsam mit seinem Kollegen Friedrich Becker die Einrichtung leitet und rund 500 Teilnehmer pro Jahr schult.
 
Das gemeinsame Ziel von Rhein-Kreis Neuss, Elektro-Innung und Kreishandwerkerschaft sei es, die Attraktivität der betrieblichen Berufsausbildung zu steigern und Jugendliche für eine Karriere im Handwerk zu begeistern, sagte Landrat Petrauschke. Deshalb habe der Kreis die Innung bei der Einrichtung des neuen Kompetenzzentrums unterstützt. Es könne „einen Beitrag dazu leisten, dass die berufliche Bildung mehr als attraktive Alternative zum Studium wahrgenommen wird“, betonte der Landrat.
 
Kreishandwerksmeister Rolf Meurer skizzierte die Entwicklung der überbetrieblichen Unterweisung für die angehenden Elektroniker, die seit vielen Jahren im BTI Hammfeld durchgeführt wird. Vor gut zwei Jahren übernahmen die Handwerksinnungen im Rhein-Kreis die Ausbildungswerkstätten in eigener Regie, nachdem das zuvor dafür zuständige Berufsbildungswerk Neuss Insolvenz angemeldet hatte. Jetzt konnte die Ausbildungswerkstatt der Elektro-Innung innerhalb des Berufskollegs umziehen. Im neuen Kompetenzzentrum sollen künftig auch Weiterbildungslehrgänge für Unternehmer und deren Mitarbeiter angeboten werden. „Die Investitionen in die neuen Räume sind gut angelegtes Geld“, so Meurer.
 
Bei Besuchen in Betrieben habe er sich davon überzeugen können, wie innovativ das Handwerk sei, erzählte Dr. Jörg Geerlings, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Neuss. „Hier im neuen Kompetenzzentrum der Elektro-Innung werden die Grundlagen dafür geschaffen, dass dies auch so bleibt“, fügte er hinzu.








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