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Einschulung für die Berufsanfänger im Elektrohandwerk 2019

Informationsveranstaltung für Berufsanfänger

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Seit einigen Jahren verbindet der Fachbereich Elektrohandwerk am Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI) in Neuss die Einschulung der Berufsanfänger mit einer Informationsveranstaltung, zu der neben den Berufsanfängern auch deren Eltern und die Ausbildungsbetriebe eingeladen werden.

Im Verlauf der Veranstaltung wird über wichtige Inhalte der Ausbildung wie Blockunterricht, Stundenplan, Überbetriebliche Unterweisungsmaßnahmen, Führen der Ausbildungsnachweisheft (Berichtshefte) usw. gesprochen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Fachbereichs Elektrotechnik im BTI und die ÜBL-Werkstatt zu besichtigen und mit den Lehrern und Ausbildern zu diskutieren.
Bitte bringen Sie für die Berufsschulanmeldung eine Kopie Ihres Ausbildungsvertrages mit.

Die Einschulung und die Informationsveranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 27.08.2016 um 18.00 Uhr,
Fachbereich Elektrohandwerk im Berufskolleg
Technik und Informatik (BTI),
Hammfelddamm 2, 41460 Neuss, PZ

Bitte melden Sie sich mit dem nachfolgenden Formular an:
Anmeldung Kennenlernabend 2019

 

 


Im Rhein-Kreis bleiben die Lichter an

15.02.2019 - Elektro-Innung feierte 31 junge Elektroniker-Gesellen

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Rhein-Kreis Neuss. In der Skihalle Neuss feierten 31 junge Elektroniker den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Ernst Veiser, Obermeister der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss, erhob die jungen Handwerker während der Lossprechungsfeier offiziell in den Gesellenstand.

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Der Obermeister fasste sich in seiner Ansprache kurz: „Sie sind besonders“, rief Ernst Veiser den neuen Gesellen zu. Die bestandenen Prüfungen in einem anspruchsvollen Beruf seien bemerkenswert. Veiser riet den Elektronikern, am Ball zu bleiben und sich auch in Zukunft um Weiterbildung zu bemühen.Der stellvertretende Neusser Bürgermeister Sven Schürmann gratulierte den Absolventen und wies auf die immer schneller werdende Entwicklung der Haustechnik hin, die zum Arbeitsalltag der Junggesellen gehöre: „Die Technik wird immer komplizierter und die Automatisierung eines ,Smart Homes‘ stellt Sie vor große Herausforderungen. Ihre Arbeit fängt heute neu an und bleibt immer spannend“, sagte Schürmann. Er verwies zudem auf die hervorragenden Berufsaussichten der Elektrobranche und schloss sich dem Obermeister an, als er auf die Bedeutung von lebenslangem Lernen hinwies.Das beherzigt Mathias Bings: Als Umschüler konnte der 39-jährige Jung-Geselle seine Ausbildung bei der SBH in Neuss in 27 Monaten absolvieren. „Es ist nie zu spät, einen tollen Beruf zu erlernen“, meint er. Und es ist auch nie zu spät, sich noch weiter zu qualifizieren: Der Elektroniker will sich bald zum Meister oder Techniker weiterbilden.Auch Noah Vlamos hat klare Ziele für sein künftiges Berufsleben: Der 19-Jährige will im Elektro-Handwerk weiterarbeiten. Er wird zunächst in seinem Ausbildungsbetrieb Elektro Prechters bleiben und weitere Erfahrungen sammeln, ehe er die nächste große Herausforderung in Angriff nimmt: die Meisterfortbildung mit der anschließenden Meisterprüfung. Später würde Noah Vlamos gern den Haustechnik-Betrieb seines Vaters Theo übernehmen. Besonders stolz auf seine Leistung durfte Yannik Webers sein: Der Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik hatte als Jahresbester die Gesellenprüfung abgelegt und wurde besonders geehrt. Keine Frage: Im Rhein-Kreis Neuss werden die Lichter so schnell nicht ausgehen – dafür wird der Nachwuchs im Elektrohandwerk schon sorgen.



 


Fachkräfteausbildung auf höchstem Niveau

22.08.2017 - Bund unterstützt Elektro-Innung bei Modernisierung ihres Ausbildungszentrums in Neuss

Prominente Gäste aus Berlin im Ausbildungszentrum der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel besuchten am Dienstag die Überbetriebliche Lehrwerkstatt im Neusser Berufskolleg Technik und Informatik (BTI). Der Anlass: Das Ausbildungszentrum macht sich fit für die Digitalisierung. Das BMBF fördert das zukunftsweisende Projekt mit mehr als 200.000 Euro.

 

Der angehende Elektroniker Lukas Weckopp, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, erklärte den Gästen im Neusser Ausbildungszentrum der Elektro-Innung eine Motorsteuerung. Auf dem Foto stehend von rechts: Kreishandwerksmeister Rolf Meurer, Obermeister Wilhelm Prechters, Paul Neukirchen (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein), Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel, Landtagsabgeordneter Dr. Jörg Geerlings, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Dr. Axel Fuhrmann (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf).


Im Ausbildungszentrum absolvieren angehende Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik aus dem gesamten Rhein-Kreis den überbetrieblichen Teil ihrer handwerklichen Ausbildung. Die Elektro-Innung schafft nun moderne digitale Ausstattung an. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaik- und eine Windkraftanlage, neue Haustechnik-Systeme sowie ergänzende PC-Netzwerktechnik und digitale Präsentationstechnik. Die Investition beträgt 227.679 Euro; das BMBF übernimmt davon 90 Prozent.
 
Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel MdB, überbrachte den Zuwendungsbescheid. „Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen völlig neue Anforderungen an unsere Fachkräfte. Sie müssen mit neuester digitaler Technik umgehen können. Hierfür müssen wir sie schon in der Ausbildung qualifizieren“, betonte Rachel. „Wir unterstützten daher die Bildungszentren dabei, ihre Ausbildung an den technologischen Entwicklungen auszurichten. Gut ausgebildete Fachkräfte kommen letztendlich immer auch den Betrieben der Region zugute.“
 
Auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gratulierte der Elektro-Innung zu ihrem zukunftsweisenden Ausbildungsangebot: „Deutschland muss bei der Digitalisierung Vorreiter werden. Denn moderne digitale Technik bietet ganz neue Möglichkeiten – auch für die Handwerksberufe. Dass das Ausbildungszentrum der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss seine Auszubildenden fit macht für die Digitalisierung, ist wegweisend.“
 
Obermeister Wilhelm Prechters dankte den Besuchern aus Berlin und begrüßte auch Landtagsabgeordneten Dr. Jörg Geerlings, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Dr. Axel Fuhrmann, und Kreishandwerksmeister Rolf Meurer. 153 Betriebe haben sich in der Elektro-Innung freiwillig zusammengeschlossen, erklärte Prechters. Sie bilden aktuell rund 180 Elektroniker aus. Jeder Auszubildende im Elektrohandwerk absolviert während der dreieinhalbjährigen Lehrzeit elf überbetriebliche Lehrgänge. So wird sichergestellt, dass der Nachwuchs die gesamte Bandbreite der Elektrotechnik kennen lernt. Immer wichtiger wird dabei der Bereich „Handwerk 4.0“ – von der Nutzung regenerativer Energien bis zum vernetzten „Smart Home“. Prechters: „Im aktuellen Ausbildungsjahr 2017/2018 werden wir hier in unserem Ausbildungszentrum 381 Teilnehmer für jeweils eine Woche unterweisen, das ist eine Steigerung zum Vorjahr um acht Prozent. Durch eine konstant gute und hochwertige Ausbildung erhoffen wir uns, künftig die Facharbeiterlücke schließen zu können.“
 
Kreishandwerksmeister Rolf Meurer erinnerte daran, dass die Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss erst vor etwa einem Jahr rund 120.000 Euro in ihr überbetriebliches Ausbildungszentrum gesteckt hat – damals eröffnete sie die Einrichtung im BTI Hammfeld neu. „Jetzt folgt der nächste Schritt: die Investition in die Digitalisierung.“ Gerade in der Elektrotechnik gebe es rasante Innovationssprünge. „Wir setzen die Zuwendung des Bundes ein, um Ausbildung auf höchstem Niveau zu gewährleisten“, betonte Meurer. Das unterstrich auch Dr. Axel Fuhrmann. Die überbetriebliche Ausbildung sei ein unschätzbares Projekt des Handwerks. „Mit Herz, Hirn und Hand passiert hier etwas, was wir sonst nirgendwo haben“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer

 

„Praxis satt“ für angehende Elektroniker

September 2016 - Elektro-Innung eröffnete Kompetenzzentrum im BTI Hammfeld


Sehr angetan vom neuen Kompetenzzentrum Elektrotechnik für die Aus- und Weiterbildung im BTI Hammfeld zeigten sich die Gäste bei der Präsentation. Aus dem Foto von links: Neuss’ Vize-Bürgermeister Dr. Jörg Geerlings, Obermeister Wilhelm Prechters, Ausbilder Helmut Göbbels, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Paul Neukirchen, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein, und Kreishandwerksmeister Rolf Meurer.


Landrat Hans-Jürgen Petrauschke machte den Praxistest: „Wer ist da?“, sagte er an der modernen Türsprechanlage, die zu Schulungszwecken im neuen Kompetenzzentrum Elektrotechnik installiert ist. Seine Frage kam an der Gegenstelle klar und verständlich an – auf dem Weg war die Sprache in digitale Signale umgewandelt worden.
 
„Auch das gehört zu Handwerk 4.0“, kommentierte Wilhelm Prechters, Obermeister der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss. Gerade die Auszubildenden im Elektrohandwerk müssten angesichts der Digitalisierung und der ständigen Innovationen auf dem neuesten Stand sein. „Früher musste ein Elektriker nicht am PC arbeiten – heute gibt es immer mehr Aufgaben, die elektronisch über Datennetze gesteuert werden. Das muss praktisch geschult werden“, erläuterte Prechters.
 
Jeder Auszubildende im Elektrohandwerk absolviert während der dreieinhalbjährigen Lehrzeit elf überbetriebliche Lehrgänge. Ob aktuelle Telefonanlagen, elektronische Stromzähler, Netzwerktechnik, Schaltungstechnik oder Satellitenanlagen – im neuen Kompetenzzentrum Elektrotechnik für die Aus- und Weiterbildung erhalten die angehenden Elektroniker das nötige Know-how. „Die Auszubildenden haben hier Praxis satt“, erklärte Helmut Göbbels, der gemeinsam mit seinem Kollegen Friedrich Becker die Einrichtung leitet und rund 500 Teilnehmer pro Jahr schult.
 
Das gemeinsame Ziel von Rhein-Kreis Neuss, Elektro-Innung und Kreishandwerkerschaft sei es, die Attraktivität der betrieblichen Berufsausbildung zu steigern und Jugendliche für eine Karriere im Handwerk zu begeistern, sagte Landrat Petrauschke. Deshalb habe der Kreis die Innung bei der Einrichtung des neuen Kompetenzzentrums unterstützt. Es könne „einen Beitrag dazu leisten, dass die berufliche Bildung mehr als attraktive Alternative zum Studium wahrgenommen wird“, betonte der Landrat.
 
Kreishandwerksmeister Rolf Meurer skizzierte die Entwicklung der überbetrieblichen Unterweisung für die angehenden Elektroniker, die seit vielen Jahren im BTI Hammfeld durchgeführt wird. Vor gut zwei Jahren übernahmen die Handwerksinnungen im Rhein-Kreis die Ausbildungswerkstätten in eigener Regie, nachdem das zuvor dafür zuständige Berufsbildungswerk Neuss Insolvenz angemeldet hatte. Jetzt konnte die Ausbildungswerkstatt der Elektro-Innung innerhalb des Berufskollegs umziehen. Im neuen Kompetenzzentrum sollen künftig auch Weiterbildungslehrgänge für Unternehmer und deren Mitarbeiter angeboten werden. „Die Investitionen in die neuen Räume sind gut angelegtes Geld“, so Meurer.
 
Bei Besuchen in Betrieben habe er sich davon überzeugen können, wie innovativ das Handwerk sei, erzählte Dr. Jörg Geerlings, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Neuss. „Hier im neuen Kompetenzzentrum der Elektro-Innung werden die Grundlagen dafür geschaffen, dass dies auch so bleibt“, fügte er hinzu.








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